Vorzeitiger SamenergussDer vorzeitige Samenerguss ist NICHT das gleiche wie eine Erektionsstörung
Das Problem oder die Schwierigkeit mit der vorzeitigen Ejakulation, im Englischen bekannt als Premature Ejaculation (Abkürzung P.E.), betrifft viele Männer. Die vorzeitige Ejakulation erweckt häufig ein unnötiges Schamgefühl beim Mann, da sie leicht mit Erektionsstörungen, im Englischen bekannt als Erectile Dysfunction (Abkürzung E.D.) verwechselt wird. Doch diese beiden Störungen haben bei weitem nichts miteinander zu tun. Männer, die unter einen vorzeitigen Samenerguss leiden, haben normalerweise keine Probleme mit der Erektionsfähigkeit. Stattdessen tritt bei ihnen der vorzeitige Samenerguss meistens kurz nach Beginn des Geschlechtsverkehrs auf, so dass die Partnerin sehr häufig unerfüllt bleibt, ein Zustand, in dem sich der Betroffene auch oft selber befindet. Es kommt sogar vor, dass der Betroffene bereits vor der Penetration einen Samenerguss bekommt. Sie müssen wissen, wie Sie den vorzeitigen Samenerguss beenden können, oder er kann zu einem Problem werden. Denn genau beim Samenerguss--und nicht beim Orgasmus--beginnt der Betroffene, seine Erektionsfähigkeit zeitweise zu verlieren und auch sein Sexualtrieb lässt vorübergehend nach. Der Orgasmus beim Mann geht einer Ejakulation voraus, allerdings ist der Zeitabstand so gering, dass die meisten Menschen glauben, beides findet gleichzeitig statt. Somit kann ein Mann, fähig seinen Samenerguss zu verzögern, seiner Partnerin bis hin zur Erfüllung Vergnügen bereiten und selbst auch eine größere körperliche und emotionale Freude erfahren, ja sogar mehrere Orgasmen haben. Daher benötigen Sie eine Lösung für das Problem des vorzeitigen Samenergusses, wenn Sie eine längere Ausdauer beim Geschlechtsverkehr haben wollen. Eine Erektionsstörung ist demnach etwas ganz anderes. Ist es doch sie, die so viel Aufmerksamkeit erhält, und nicht der vorzeitige Samenerguss. Mit Medikamenten wie Viagra und Cialis sowie anderen Verordnungen zur Ernährungsunterstützung wird permanent geworben, oder mit einer gesunden Lebensweise zur Behandlung oder Heilung der Erektionsstörung. Der vorzeitige Samenerguss wird oft nur als ein „Problem von heranwachsenden Jungen“ abgetan, das aller Voraussicht nach jeder Mann mit Anfang 20 bereits hinter sich gelassen hat. Doch in der Medizinischen Enzyklopädie steht, dass die „Vorzeitige Ejakulation die am häufigsten berichtete sexuelle Funktionsstörung von Männern und Paaren ist. Die höchste Zahl an sexuellen Funktionsstörungen gibt es bei Heranwachsenden, jungen Erwachsenen und sexuell unerfahrenen Männern. Das erhöhte Risiko einer vorzeitigen Ejakulation geht einher mit sexueller Unerfahrenheit und mangelnder Kenntnis über die normalen sexuellen Reaktionen beim Mann." Während nun die vorzeitige Ejakulation in der Tat am häufigsten auftritt bei heranwachsenden Jungen, sehr jungen Männern und Männern mit mangelnder sexueller Erfahrung (also solche, die nicht wissen, wie sie sich zurückhalten sollen) ist sie nicht etwas, das notwendigerweise auf natürliche Art und Weise „entstanden“ ist. Für manche Männer bleibt sie ein Problem auch lange nachdem die Teenager-Zeit vorüber ist. Tatsächlich sagen einige Schätzungen voraus, dass bis zu 40% aller Männer aber definitiv mindestens 25% der Männer betroffen sind. Das bedeutet aber auch, dass der vorzeitige Samenerguss behandelt werden kann und dass es insgesamt Wege zur Vermeidung des vorzeitigen Samenergusses gibt. Im Durchschnitt benötigen junge Männer (zwischen 18 und 30 Jahren) ungefähr sechs oder sieben Minuten bis zum Samenerguss. Während diese „normale“ Zeit von vielen Frauen häufig als nicht lange genug empfunden wird, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, ist es bei einer vorzeitigen Ejakulation viel schwieriger, da die durchschnittliche Zeit bis zum Samenerguss gerade mal bei zwei Minuten liegt. Der vorzeitige Samenerguss kann einen Mann aus verschiedenen Gründen beeinträchtigen. Einige Männer haben möglicherweise sensiblere Penisse und müssen daher langsamer stimuliert werden, um Kontrolle zu erhalten. Andere mögen sich schwer dabei tun, ihre Gedanken zu kontrollieren, die sogar bis zum Geschlechtsverkehr gehen können. Durch ihre mentale Erregung kommt es dann zum vorzeitigen Samenerguss. Andere wiederum entwickeln vielleicht einfach ein verborgenes Schamgefühl bei dem Gedanken, dass sie mehr Kontrolle vor und während des Geschlechtsverkehrs erlernen müssen. Daraus entsteht der Irrglaube, dass die Ejakulationskontrolle beim Mann nur eine untergeordnete Rolle spielt; ausgerechnet kann genau dieser Gedankengang einen vorzeitigen Samenerguss als eine nervöse Reaktion hervorrufen. |